Hang loose with some strangers

Zwei Wochen Russia liegen nun hinter mir. Die Kommunikation mit Händen und Füßen ist ins Blut übergegangen. Der Vodka fliesst woanders, doch die tägliche Dosis an Adrenalin, ist in rauen Mengen vorhanden. Hier mein 71igster Sprung, den Jim aus Schottland, auf seiner Kamera verewigt hat. Nach dem Click findet ihr noch ein paar Fotos und ein kleinen Bericht.canopyMeine Ankunft und die ersten Tage hier verliefen eher schleppend. Die Einheimischen, in jegliche Kommunikation zu verwickeln, stellte sich als ein hartes Stück Brot dar. Das “Wir üben aus Spaß, für den Krieg, Jugend-Camp” unmittelbar neben meinem Zelt, bereitete mir anfangs, ein wenig Kopfschmerzen. Es ist reichlich seltsam, wenn  einem auf dem weg zur Dusche, ein Haufen von Jugendlichen, bewaffnet mit Buschmesser und Kalaschnikof entgegen kommt. Haltet doch bitte, eure schießeisen hoch, denke ich mir jeden Morgen.

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Die wenigen Autofahrten, die ich bis jetzt auf Russlands Straßen miterleben durfte, waren im wahrsten sinne des Wortes Atemberaubend. Die Innenräume, der hier sehr verbreiteten Lada, entwickeln sich schon nach einigen Minuten Fahrt, in eine Art Benzin-Höhle. Der hier sehr populäre Suicide-Style, Anschnallgurt dreimal um die Handbremse gewickelt, erfreut sich großer Beliebtheit. Alltägliche halte und wende Manöver, direkt auf der Autobahn, suchen ihres gleichen. Die nächtlichen Aktivitäten des Wachpersonals, möchte ich hier aus Jugendschutz Gründen lieber nicht weiter erläutern und auf die Erfahrung, von einer Gewehr-Kimme erfasst zu werden, hätte ich auch gut verzichten können.

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Nach circa einer Woche, habe ich mich mit den Eigenheiten dieser Dropzone und dem dazugehörigen Umland angefreundet. Die vielen Nationalitäten, die hier verkehren, machen diesen Ort zu etwas sehr lebendigen. Selbst die anfangs, sehr verhaltenen Russen, fangen nach einigen tagen an, dir kurze Sätze in english entgegen zu werfen. In der Luft sind wir alle freunde und das ständige wechseln von Sprungpartnern, führt zu schneller Kontakt Aufnahme, mit netten Menschen aus aller Welt. Ich habe noch ein bisschen mehr als eine Woche, um dem freien Fall zu frönen. Geplant sind weitere 50 nette Sprünge. Mein 100ersten will ich, Kopf über verbringen und ich freu mich auf weitere nette Leute, mit denen ich besondere 45 Sekunden erleben darf.
So dann mal beste Grüße, aus dem Land, in den man sich günstig Krank machen kann und Blues für alle. Sebastian

waescheleine

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3 Responses to “Hang loose with some strangers”


  1. Dan Says:

    GIMME MORRRE!! Glückwunsch zum ersten Blogpost, Kollege. Und jetzt, mehr davon! Bin derbe gespannt und warte auf GoodLife-Jumps ;)


  2. Seb Says:

    Danke für die Glückwünsche. Für Goodlife-Jumps ist es hier gerade zu kalt. Die Eis-Kristalle warten gerade nur darauf, dir alle nicht bedekten Körperstellen, ein wenig zu demolieren. Montag wird das Wetter besser. Dann ist auch wieder Goodlife angesagt.


  3. Dan Says:

    Hehehe. Eiskristalle, abgefahren. Dann hoff ich mal auf Sonnenwetter für dich.


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